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March 9, 2006

Garantierte Top10 Plazierungen für neue Produkte

Um ein neues Produkt, eine neue Marke, Methode, Kampagne oder was auch immer dauerhaft mit besten Seite-1-Suchmaschinen-Plazierungen zu unterstützen, bedarf es einer stringenten SEO-Strategie. Selbst mit Google funktioniert das ohne Pfusch, und ohne einen Cent für PPC-Kampagnen auszugeben. Die ominöse “Google-Sandbox” ist überwindbar.

Die Voraussetzungen für gute Plazierungen in den organischen Suchmaschinen wird einem neuen Produkt (bleiben wir bei diesem Beispiel) bereits sehr früh in die Wiege gelegt, spätestens aber bei der Taufe. Der Produktname ist ein entscheidender Faktor. Er darf nicht belegt (sprich in Suchmaschinen indexiert) sein, er muss das Potential zur Bildung eines Verbes haben, einprägsam sowie unmissverständlich schreibbar und aussprechbar sein, er darf nicht mit einem der letzten Buchstaben des Alphabetes beginnen, und er muss frühzeitig geschützt werden. Soweit Marketing-101, obwohl ich manche Kriterien unerwähnt gelassen, und SEO-relevante nur angedeutet habe.

Möglichst lange vor der offiziellen Produkteinführung werden die Fundamente im Internet gegossen. Das heisst, dass neue domains rechtzeitig registriert, mit (vorläufigen aber relevanten) Inhalten versehen, und per Link mit dem Produktnamen (sowie Variationen und verwandten Begriffen) im anchor text den Suchmaschinen annonciert werden müssen. Dieser soft launch ist möglich, auch ohne Geschäftsgeheimnisse zu verraten.

Parallel zur Produktentwicklung müssen goodies für users als auch für opinion makers im Internet, z.B. populäre blogger und Journalisten, entwickelt werden. Viral-marketing-101, ich verzichte hier auf ausführliche Beispiele und weiterführende (eigentlich selbstverständliche) Hinweise. NDAs sind im Bezug auf blogger sehr sensibel zu handhaben. Gezielte leak outs kurz vor dem launch können z.B. mit beta tests erzielt werden.

(Digitale) Pressemitteilungen sind hilfreich, aber es bedarf auch weiterer gut vorbereiteter Massnahmen, wie z.B. neu kreierte und gut verlinkte user groups etc., um die offizielle Produkteinführung suchmaschinenfreundlich zu gestalten. Offline- und Online-Marketing muss optimal zusammenwirken, um eine wirkungsvolle word of mouth campaign zu erzeugen. Die “digitale Representation” des Produktes muss umfassend sein. Informationsersuchen wie Bestellungen müssen online und offline perfekt bedient werden.

Richtig durchgeführt, erzeugt ein suchmaschinenfreundlicher product launch Top10 rankings für viele Monate. Wenn das Produkt langfristig auch hält was es verspricht, und professionelles SEO Bestandteil der Marketing-Strategie bleibt, können diese rankings auch langfristig gehalten werden. Es wäre doch zu schade, wenn Wettbewerber, blogger, die Stiftung Warentest, Foren oder akademische Web sites die Suchresultate anführen, oder?

Disclaimer: Garantiert werden kann im Hinblick auf Suchmaschinen gar nichts. Keiner kann solche Garantien abgeben. Der Titel ist link bait. Die skizzierte Suchmaschinen-Strategie funktioniert, sofern sie von einem Experten umgesetzt wird. Die gegebenen Informationen reichen nicht aus, um die beschriebene SEO-Strategie nachzuvollziehen. Schliesslich habe ich meine Geschäftsgeheimnisse zu wahren.

Filed under: DE, SEO, Marketing — Sebastian @ 2006-03-09 3:06 am

2 Comments »

  1. Nun ist es mir irgendwann mal - ohne vertiefte Kenntnisse, lediglich durchs Ausprobieren und “was eigenes machen” gelungen mich bei Google und anderswo in den Top-Ten (zu meiner Branche) festzusetzen. Von daher bin ich ja der festen Überzeugung, dass man sich zwar an gewisse Grundregeln halten sollte, es aber keine endgültige Strategie gibt, die es mit Individualität aufnehmen könnte.
    Dennoch frage ich mich beim Lesen dieses Artikels: Habe ich heute wieder was gelernt? Warum darf der Markenname nicht mit einem der letzten Buchstaben des Alphabetes beginnen? Würde mich doch sehr interessieren inwiefern X Y und Z suchmaschinenuntauglich sein könnten. Oder habe ich da was falsch verstanden?

    Comment by Frank — March 14, 2006 @ 3:42 pm

  2. Frank, eine gute SEO-Strategie steht nicht im Widerspruch zu individuellen Taktiken. Jeder SEO job ist anders gelagert, es gibt keine checklist die ein monkey mit Aussicht auf Erfolg abarbeiten kann. “Was eigenes machen” und es propagieren ist der Schlüssel zum Erfolg, weil Suchmaschinen wie surfer in einem “übervollen” Web neu- und einzigartige Web sites bevorzugen. Solche Konzepte vertragen kein “SEO von der Stange”, aber erfahrene SEOs sind in der Lage sie individuell zu fördern.
    Namen wie Yahoo! sind nicht generell “suchmaschinenuntauglich”, aber Namen die mit X und Z beginnen sind für viele Zungen schlecht auszusprechen, bzw. lautgleich mit S und damit in alphabetischen Listen vom Hörensagen her nicht mehr sicher auffindbar. Listen sind on- wie offline die crux. Ausstellerverzeichnisse auf Messen, Adress- und Telefonlisten, Produktübersichten etc. etc. sind in der Regel alphabetisch sortiert, und ganz hinten einsortiert zu werden macht wenig Sinn. Im Web ist das tatsächlich SEO-kontraproduktiv. Denke z.B. an links lists, und die Tatsache dass der letzte link am geringsten zählt, bzw. die A+-Liste oft die dafault page ist, und dann alle anderen eine Ebene tiefer — einen click weiter von der home page entfernt — angesiedelt sind. Sicher gibt es genug Plätze, wo der Anfangsbuchstabe bezogen auf die Kraft und Prominenz eines inbound links keine Rolle spielt, aber genug Nachteile, die nicht willentlich in Kauf genommen werden müssen.
    Sebastian

    Comment by Sebastian — March 14, 2006 @ 5:39 pm

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